Tagesspiegel

“Ich habe ja nichts zu verbergen, sagt Wulf Bolte, das sei der klassische Einwand gegen Datenschutz. Ist, wer auf seiner Privatsphäre besteht, nicht ohnehin latent verdächtig? Datenschützer, das wissen beide, kommen schnell in den Verdacht der Paranoia. Aber die Schuld oder Unschuld des Einzelnen ist die falsche Denkrichtung, sagen Bolte und Leppelt. Man müsse auch sehen, wem diese Daten nützen, wer sie missbraucht und mit ihnen in großem Stile Geld verdient. [...] Der Mechanismus ist immer der gleiche: Die Sache, die sich später als Bedrohung entpuppt, trete zunächst als Annehmlichkeit ins Leben. Als Erleichterung, etwas ganz Praktisches.“ Lesen Sie mehr…